Kategorie-Archiv: Studienreisen

Reisebericht China 2019

 

Eine Fülle neuer Eindrücke von der vielfältigen zeitgenössischen und auch der alten Kunst- und Kultur Chinas haben die 13 Teilnehmenden der China-Jubiläumsreise der GDCF Oldenburg mit zurückgebracht.

Shanghai

Start- und Schlusspunkt bildete die Megacity Schanghai mit ihren zahlreichen Museen, Galerievierteln und dem überwältigenden abendlichen Farbrausch der Skyscraper-Parade am Bund.

Tongli

Einblicke in die dörfliche Lebensweise bot demgegenüber das Wasserdorf Tongli mit seinen alten Häusern an schmalen Wasserwegen.

Tongli
Tongli – Fischerboot mir Kormoranen
Tongli

Suzhou und Hangzhou

Mehrere Beispiele chinesischer Gartenkunst in Tongli, Suzhou und Hangzhou begeisterten mit ausgeklügelter Raumgestaltung selbst auf kleinsten Flächen.

Garten der Rückbesinnung
Garten des bescheidenen Beamten

In Hangzhou befindet sich eine der berühmtesten und ältesten Apotheke für Traditionelle Chinesische Medizin.

Alte Apotheke für TCM – Haupthalle
TCM-Arzt bei der Pulsdiagnostik in der Apotheken-Haupthalle
Verpacken der zusammengestellten Rezepturen in der Apotheken-Haupthalle

Huangshan – Altstadt Tunxi

Die Altstadt von Tunxi bezauberte mit ihrer alten Architektur und den vielen kleinen handwerklich geführten Läden.

Altstadt Tunxi
In der Altstadt Tunxi
Altstadt Tunxi – Seitengasse

Den aufwendigen Herstellungsprozess von Tusche- und Reibesteinen konnten wir hautnah in einer seit dem 19. Jahrhundert bis heute traditionell arbeitenden Manufaktur erleben.

Reibesteinschnitzer
Reibesteine
Tuschesteine – Pressung der Rohlinge in Modeln
Tuschesteine – Aufbringung der Goldbemalung in der Endbearbeitung

Besonders beeindruckende Landschaftserlebnisse boten der Westsee und vor allem das Huangshang-Gebirge.

Westsee
Blühender Lotus
Huangshan-Gebirge
Huangshan-Gebirge
Huangshan-Gebirge

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Ateliers von  Xiao Lin, der uns zum Gedankenaustausch bei einer Tasse Tee einlud und sich bei seiner Arbeit über die Schulter schauen ließ.

Xiao Lin bei der Arbeit
Tuschezeichnung von Xiao Lin (Ausschnitt)

Jingdezhen

In Jingdezhen tauchten wir tief in die Geschichte und aktuelle Produktion des chinesischen Porzellans ein, besuchten verschiedene Produktionsstandorte und Studios örtlicher Porzellankünstler/innen und das Jingdezhen-Museum mit einer vortrefflichen Ausstellung alter und neuzeitlicher chinesischer Keramik höchster Qualität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

China-Kunst- und Kulturreise vom 6.10. – 19.10.2019

Reiseroute 6.10. – 19.10.2019

Shanghai – Tongli – Suzhou – Hangzhou – Huangshan – Tunxi – Jingdezhen

Die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Oldenburg (GDCF) feiert 2019 ihr 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass haben Mitglieder und Freunde des Vereins die einmalige Gelegenheit, die vielfältige Kunst und Kultur Chinas auf einer von mir als Projektbeauftragte entwickelten Exklusivreise gemeinsam direkt vor Ort zu erleben.
Die 14-tägige Rundreise verbindet Einblicke in die Bildende Kunst, Architektur und Kultur mit einzigartigen Landschafts- und Gartenerlebnissen. Sie besuchen die pulsierenden Künstlerviertel in Shanghai und können die einzigartige Architektur dieser Megacity während einer Hafenrundfahrt auf dem Fluss Huangpu bestaunen.

Shanghai

Im Wasserdorf Tongli und in Suzhou erwarten Sie gleich mehrere eindrucksvolle Beispiele chinesischer Gartenkunst. Außerdem bummeln Sie durch die schönsten Altstädte Chinas, wandern entlang des Westsees und entdecken zu Fuß die grünen Teeplantagen – natürlich nicht ohne einer Teezeremonie beizuwohnen.

Suzhou

In Hangzhou besuchen Sie eine der berühmtesten Apotheken für traditionelle chinesische Medizin und üben zum Sonnenaufgang mit einem Meister die fließenden Bewegungen des Tai-Chi. Im Seidenmuseum erhalten Sie einen Einblick in die Vielfalt der kostbaren Ware und ergründen die Entwicklung der Seidenstraße mit ihren sozialen Auswirkungen und Einflüssen. Der Besuch des im Jahr 326 gegründeten Lingyin Si Klosters rundet Ihren Aufenthalt in Hangzhou ab. Freuen Sie sich auf die beeindruckende Architektur der „Kostbaren Halle des Großen Helden“ und die einzigartigen Buddha-Skulpturen.

Huangshan-Gebirge

Den Schlusspunkt Ihrer Entdeckungsreise bildet Jingdezhen, die Hauptstadt des Porzellans. Hier tauchen Sie tief in die Geschichte der chinesischen Porzellanherstellung ein. Sie schauen den Töpfern und Porzellanmalern im Hutian Ancient Folk Museum über die Schulter, stöbern in kleinen Ateliers in der Altstadt und besuchen die alljährliche Messe für zeitgenössische Porzellankunst.

  Keine Anmeldung mehr möglich!

China 2016: Hainan

Hainan:

Die Insel Hainan im südchinesischen Meer war der Schlusspunkt unserer Reise. Tropische Vegetation, Wärme mit überreicher Vielfalt an Pflanzen und Formen. Auch bei der Kultur des hier ansässigen Li-Volkes fiel noch einmal die Textilkunst besonders ins Auge. Diesmal farbenprächtige Web-Stoffe, die auf kleinen, lediglich mit den Füßen gehaltenen Webstühlen hergestellt werden.

China 2016: Dali und Kunming

Dali und Kunming:

In Dali nahmen uns die Architektur der drei Pagoden aus dem 9. Jhdt. und der Altstadt gefangen. Wuseliges Morgenmarkttreiben, eine öffentliche Kalligrafievorführung und der Besuch einer Batikwerkstatt der Bai-Minderheit lieferten vielfältige Inspirationen.

Mit den bizarren Steinformationen im Steinwald bei Kunming stellte die Natur ihr ganzes kreatives Potential unter Beweis.

 

China 2016: Lijiang

Lijiang:

Lijiang verfügt als UNESCO-Weltkulturerbe über eine sehr beeindruckende Altstadt und weitgehend erhaltener alter Bausubstanz. Hervorzuheben ist die Kultur der Dongba-Minderheit. In unmittelbarer Nähe zum sehenswerten Schwarze-Drachenteich-Park gibt das Dongba-Museum Einblick in die Kultur der Naxi mit eigener Schrift (überwiegend Piktogramme) und eigener Papierherstellungstradition. Das Dongba-Papier kann lange halten. Die Religionsbücher, die vor 300 Jahren auf Dongba-Papier geschrieben wurden, kann man heute noch lesen. Der Grund liegt in der Beschaffenheit der Pflanze Wikstroemia lichiangensis. Sie wächst 2600–3500 Meter über dem Meeresspiegel im Naxi-Gebiet und wirkt insektizid. Weil immer weniger Leute die Papierherstellung beherrschen, ist das Dongba-Papier ein seltenes Produkt.

China 2016: Shangri-La

Shangri-La:

Shangri-La (bis 2001: Zhongdian) – dieser Name dürfte vielen aus dem Roman von James Hilton „Der verlorene Horizont“ bekannt sein – stellte mit rd. 3.200 Metern unser höchst gelegenes Etappenziel dar. Der besonderen Atmosphäre des Songzanlin-Klosters, dem größten Lamakloster des tibetischen Buddhismus in der Provinz Yunnan, konnte sich niemand von uns entziehen. Gold und überbordende farbige Malerei eingeschlossen. Die Altstadt von Shangri-La begeisterte durch eindrucksvolle Holzschnitzereien an den Häusern. Viele von ihnen wurden bei einem Brand in 1/2014 zerstört. Der originalgetreue Wiederaufbau war bereits weit fortgeschritten.